Rundschreiben 9/2001  
   
  Liebe Freunde und Bekannte,

Überraschende Dinge haben sich entwickelt:

[1]
Obwohl ich es immer abgelehnt habe,
weil ich es nicht wirklich zu brauchen glaubte,
was aber die Leute beim Film und meine zukünftigen Arbeitgeber anders sehen,
habe ich mir ein Handy zugelegt.

Jawohl, ich bin jetzt immer und überall erreichbar !

Meine Mobilrufnummer ist ganz leicht zu merken.
Sie entspricht einfach meiner Festnetznummer,
bloß mit der Vorwahl von E-Plus davor. Also:

0178 / 5368237

Das Handy-Paket war so billig,
daß ich es einfach gar nicht mehr ablehnen konnte.

Dank meines Freundes KBI kam ich zu Handy-Pak.
Dort werden Handys vorheriger Generationen für umsonst angeboten
mit verschiedenen Netzbetreibern und Tarifoptionen.
Aber es ist immer so, daß die Anschlußgebühr und die Grundgebühr
von dieser Firma für den Vertragsraum von 2 Jahren übernommen wird.
Dadurch konnte ich mir einen solch günstigen Festpreis aussuchen,
daß ich für 10 Pf die Minute nach Berlin anrufe, meine Mailbox kostenlos abfrage
und mir eine Wunschrufnummer aussuchte.
Ich zahle also nichts, als die Verbindungen selbst.

Probleme gab es nur bei der Anmeldung,
denn der zuständige Netzzwischenhändler (Provider) will mit Beschäftigungslosen
keine Verträge machen.
Beim zweiten Versuch wollte er dann einen Einkommensnachweis,
den ich Dank meines Freundes D.M. auch bekommen habe.
Mein Freund K.B. hätte mir auch einen gegeben, aber war gerade in Urlaub.

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[2]
* Falk und die BerliKomm *

Es ist abartig und absolut krank.

Ich sauge das Internet leer und kann nicht mehr anhalten.

Ich habe festgestellt, daß es im Internet Menschen gibt,
die vollständige Programme von bekannten Anwendungen
zum Download anbieten.

Das wird unsere Volkswirtschaft ruinieren,
wenn alle das so machen würden.

Macht Euch selbst ein Bild:
http://toplist.gulli.com/

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Wann wirft die BerliKomm mich raus ?
Mittlerweile ist mein Computer schon immer 24 Stunden im Netz.

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[3]
* Falk und die Frauen *

Es ist abartig und absolut krank.

Ich war im Film "Final Fantasy"
und ich wurde nicht enttäuscht.
(Ob das eine Frage der Erwartung ist ?)

Gut ich habe nicht verstanden, worum es in dem Film geht,
aber soetwas tue ich auch nur bei Filmen wie "Rambo III"
(Selbst "Rambo I" war mir zu anspruchsvoll.
Deshalb habe ich ihn auch 10 Mal gesehen.)

Ob ich vielleicht ein etwas seltsamer Mensch bin,
der eventuell gar nicht in Eure Gemeinschaft gehört ?

Ganz bestimmt !!!
Denn im Kino hat mich eine Zeichentrickfigur sexuell erregt.


    Ich habe die bestimmten Posen nicht als Bild gefunden.

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[4]
* Hinweis des Monats *

Ich habe ein drei-dimensionales Abbild von mir erschaffen.

Bin ich ein Gott oder ein Frankenstein ?

Bitte seht es Euch an.
Dafür muß Euer Browser dann aber ein Plug-In laden.

PlugIn für Internet Explorer 4.0 (oder höher)
PlugIn für Netscape Navigator 2.02 (oder höher - nicht 6.x)

Gibt es auch für MacOS

Dafür könnt Ihr mich dann aber auch mit dem Zeiger bewegen.
Sonst kann mich eigentlich nichts ins Schleudern bringen.
(Die Maus schnell mit gedrückter Taste wegziehen.)

http://spezial.brockenblick.pp.ru

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[5]
* Die Anekdote *

Mein Vater engagierte sich damals bei den Jusos (Jung-Sozialisten).
Dabei scheint er mir auf dem Foto gar nicht mehr so jung zu sein.
Ich zumindest war es sicher.

Sie bauten im Wald nahe einer Siedlung von Mühlheim (Markwaldsiedlung)
einen Spielplatz mit Geräten nur aus Holz und nannten es Bieber-Camp.
Das war schon etwas.
Heute ist nicht mehr viel davon übrig.

An diesem Tag gab es Erbsensuppe, das weiß ich noch.
Was ich da auf dem Bild gerade dachte, nicht mehr.

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[6]
* Frage des Tages *

Warum sprechen Menschen, insbesondere Frauen,
eigentlich von Betrug, wenn deren Partner mit einem anderen Menschen
körperlich wird ?

Ich meine niemand verliert dadurch etwas,
was er gar nicht besessen hätte.
Körperliche Zuneigung kann doch niemand besitzen,
nur verschenken.
Und wer verspricht dem Partner schon soetwas wie:
"Schatz, ich werde niemals mit jemand anderem zusammensein."

So ein Schwur wäre auch ein ziemlicher Schwachsinn.
Aber manche Menschen glauben auch, sie gäben etwas von sich,
wenn sie mit jemand anderem sexuell zusammen sind.

Meine ehemalige Freundin Anja meinte dazu:
"Wer hier wen für seine Befriedigung benutzt,
wird sich noch herauszustellen."

Irgendwie ist doch jeder der Liebessklave des anderen.

Ich wollte auch niemals mit jemanden zusammensein,
die mich nicht wirklich begehrlich will.
Bei einer Frau, die sich mir hingibt, müßte ich kotzen.
Ich will flachgelegt werden....

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[7]
* Trauer des Tages *

Ich werde wohl nie wieder eine Freundin haben.

"Kein Wunder", werdet Ihr sagen,
aber der wirkliche Grund dafür bin ich selbst.
"Auch das wundert uns nicht", werdet Ihr sagen,
aber es ist ganz anders:

Es mag sein, daß ich vielleicht irgendwo
ein schönes, begehrenswertes Mädchen sehe,
doch ich gehe nicht auf sie zu.
Eigentlich versuche ich nicht wirklich,
eine Frau kennenzulernen oder mich für eine zu interessieren,
denn ich bin voller Vorurteile den Frauen gegenüber:

Ich glaube nicht, eine zu finden,
die meiner Gefühlswelt entspricht
und meine Ansprüche an eine Liebe teilt.

Ich denke, Frauen wollen Nähe und Zusammensein,
am liebsten zusammen wohnen und später bestimmt Kinder.
Ich will das nicht. Und ich weiß das von vorn herein.

Ich stelle mir vor, daß sowieso keine Frau meine Vorstellung
von wechselnden Sexualpartnern und Unverbindlichkeit teilt.
Ich will auch mit der Frau, die ich liebe, nicht ständig zusammen sein.
Deshalb versuche ich erst gar nicht einer näher zu kommen,
weil ich nur erwarte, auf Sehnsüchte und Wünsche zu stossen,
die es mit mir nicht geben wird.

Und so mache ich mir nicht die Arbeit
und investiere auch kein Gefühl,
weil ich nicht glaube,
das zu bekommen, was ich suche.

Schade, irgendwie....
.... denn eigentlich bin ich doch sonst ein ganz netter Kerl.

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[8]
Ich bin superfit !

Ich jogge jetzt schon 45 Minuten
- ohne Unterbrechung - jeden zweiten Tag..

Vielleicht wird aus meinem Scherz,
am Berlin Marathon nächstes Jahr teilzunehmen,
todernst.

Eines Tages hatte ich dann auch den Jogger-Flash:
Ich spürte die Belastung meiner Beinmuskulatur nicht mehr,
hörte nur noch meinen Atem und starrte auf den Weg vor mir.

Vielleicht war ich aber auch einfach nur eine Ohnmacht nahe.

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[9]
* Erlebnis des Monats *

Ich hatte einen wunderbaren Geburtstag
und habe auch in den Tagen drumherum viel gesehen.

Die Fledermausjagd in der Zitadelle Spandau
war allerdings nicht sehr erfolgreich.
Begegnet sind mir nur Willi, der dort seinen ständigen Wohnsitz hat,
und Bert, der aufgrund eines gebrochenen Flügels dort gepflegt wird.

Interessant zu wissen,
daß Fledermäuse in bekanntem Gelände ihren Ultraschall abstellen
und so auch blind gegen neue Hindernisse fliegen können.
http://www.fledermaus-online.de/

Spannend war die Besichtigung der Bunker im Gesundbrunnen.

Zum einen gibt es einen Atomschutzbunker
zum anderen auch einen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg.

Am 9.9. besichtigte ich dann noch in Kreuzberg einen Bunker,
der vor dem Zweiten Weltkrieg in ein Gasometer eingebaut wurde.
Er war ein sogenannter Luxusbunker, weil er so viel Platz hatte,
daß nach dem Krieg dort auch lange Menschen wohnten.

Ich bin wirklich ein Fan des Berliner Untergrundes
und würde gerne noch viel mehr erforschen.
http://www.berliner-unterwelten.de/

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[10]
Ich werde vom 2.10. bis 6.10.
wieder bei meiner Mutter in Mühlheim weilen,
weil mein Bruder am 4.10. Geburtstag hat.

Leider hat er keine Freunde,
so daß er also alleine zusammen mit meiner Mutter und meiner Oma feiern wird.
Weil das ziemlich traurig ist und weil er sich freut wenn ich da bin,
werde ich also für ein paar Tage nach Westdeutschland fahren.

Eigentlich kann ich mir das gar nicht leisten.
Und eigentlich komme ich so auch wieder zu nichts:
Kaum ist der Besuch endlich weg
und man will sich so langsam wieder den richtig wichtigen Dingen zuwenden,
muß man sich auch schon wieder auf das verreisen vorbereiten.
Ein Kommen und Gehen.

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[11]
* Freude des Monats *

Es machte mir in letzter Zeit
ungeheuer viel Spaß,
mit meinen Freunden zusammen zu sein.

Ich habe mich selten so köstlich amüsiert.

Ob ich nun mit Euch
oder über Euch gelacht habe
- Ich danke !

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[12]
* Spruch der Stunde *

"Ich habe so etwas schon geahnt."
(KBI zum Thema, wie zu kennen ich bin)

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[13]
* Gedicht des Monats *

Nicht mehr warten

Augen die sich langsam öffnen
sind nicht leicht zu erkennen.
Ich glaubte nicht,
jemals einen Engel zu sehen,
sich für immer fort bewegend.

Wenn ich Ihren Namen sage,
dann spreche ich ihn noch immer
mit so viel schmerzender Zuneigung,
daß ich auf der Stelle vergehen möchte.

                                       FWS 29.9.2001

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"Es gibt Erfahrungswelten,
die wir niemals betreten können"
(John Steinbeck)
 

Euer treuer Freund Falk


          Berlin, 14.9.2001