Rundschreiben 7/2001  
   
  Meine lieben Freunde,
 
Ich bin wieder da !


[1]
Ich habe es also doch länger in Mühlheim ausgehalten,
als es geplant war.

~ gezwungenermaßen.

Denn eigentlich hätte ich mich gerne am Mittwoch oder Donnerstag
wieder auf den Weg gemacht,
aber durch meine lange Unentschlossenheit über meine Aufenthaltsdauer
wollte ich mir zu spät eine Zugkarte besorgen:
Das "Guten-Abend"-Ticket ist jetzt kontingentiert.
So bekam ich erst für den Samstag eine Rückfahrt.

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[2]
Ich werde verfolgt !

Jetzt bin ich gerade wieder hier,
und schon kommt mein Vater am 9.8.2001
zu mir nach Berlin für drei Tage.

Am 31.8. kommen dann auch meine Mutter und mein Bruder zu Besuch
und wollen vielleicht sogar bis zu meinem Geburtstag bleiben.

Bekommen die denn nie genug von mir ?

Wann soll ich mich denn bei so viel Beschäftigung
um einen Job kümmern ?
Ich meine, alleine für das Aufräumen benötige ich eine Woche.

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[3]
* Freude des Monats *

Kaum, daß ich im letzten Rundschreiben
dem Leben eine Absage erteilte,
so überzeugte es mich doch kurz danach wieder von sich:

Kleine Mädchen entwickeln sich zum Erwachsensein.
Ihre Körper sind schon Frau und ihr verhalten noch Kind.
Schön zu beobachten,
daß das Leben sich fortpflanzt,
ganz gleich was wir tun und womit wir uns plagen.
Unbeeindruckt geht es weiter.

Sie werden dann doch die gleichen Probleme haben,
wie wir sie hatten.

Es ist eine Freude, das zu sehen.

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[4]
* Die Anekdote *

Ein kleiner Nachschlag zur Geschichte
um das Bad im Waschbecken:


 Mir scheint, ich war immer dabei, etwas auszuhecken.

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[5]
* Frage des Tages *

Bin ich eigentlich normal ?

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[6]
* Falk und die BerliKomm *

Auch ohne die BerliKomm geht's
- wenn's die Mutter zahlt.

Dank des modernen Internetzuganges
vermittelte ich Euch in den letzten Tagen online
das Gefühl gar nicht weg zu sein.

Ob das nun gut war oder schlecht..........?!

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[7]
* Spruch der Woche *

Um zum Madonnakonzert zu gehen,
muß man schwul sein oder Bürgermeister.

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[8]
* Erlebnis des Monats *

In der Jugend ist ein Jahr eine unendlich lange Zeit.
Im Alter geht schon fast das ganze Leben in einem Augenblick vorbei.

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[9]

Ein verspäteter Flüchtling versucht hilflos am 28. April 2001 über die Reste der Mauer zu kommen

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[10]
* Hinweis des Monats *

Beachtet mein Gewinnspiel !
http://privatespace.berlinweb.de/schneider-falk/gewinnspiel.htm

Noch ist alles offen
und über die Preise laß ich auch mit mir verhandeln.

Die Auflösung kommt dann extra.

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[11]
* Trauer des Tages *

Es erschreckt mich, zu sehen, wie die Menschen um mich herum altern
oder in eine Lebensweise gelangen, die ich nicht nachvollziehen kann.

Und dabei komme ich mir so unverändert vor.
Es scheint mir, ich werde nicht älter,
weder körperlich noch von meiner inneren Einstellung her.

Aber vielleicht sehen das andere anders.

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[12]
* Falk und die Frauen *

Ich bin nicht mehr normal !

Meine absolute neue Heldin,

Dr. Aki Ross, ist nur eine Animation
aus dem Film "Final Fantasy"

Aber sie ist nicht nur meine endgültige Phantasie,
sondern auch die anderer Männer:

80% würden gerne mit ihr eine Nacht verbringen,
obwohl es sie gar nicht gibt.

Mein Vater meinte:
"Schön ist, was der Fortpflanzung dient."

Ich meine.
"Das Leben ist eben doch ganz einfach."
 

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[13]
* Gedicht des Monats *

Wenn ich irgendwann
gelebt haben werde,
dann gehe ich der Welt
nicht verloren.

                FWS 28.7.1998

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Euer treuer Freund Falk